Hochleistungsmaschinengewindeformer der Ausführung P, welche bereits im Katalogprogramm vorhanden sind,
unterscheiden sich von den Standardgewindeformern durch höhere Standzeiten.
Gewindeformer, welche den zu bearbeitenden Werkstoff kalt verformen statt zu schneiden, somit Späne
vermeiden und das erzeugte Gewinde wesentlich ausreißfester ausführen, zeichnen sich auch in weiteren
Gebieten aus.
So kann man diese Werkzeuge sowohl für Grund- wie auch für Durchgangsgewinde verwenden.
Es ist auch möglich, mit diesen Werkzeugen höhere Schnittwerte zu fahren und wesentlich höhere
Werkzeugstandzeiten zu erreichen.
Voraussetzung für den Einsatz dieser Werkzeuge ist in erster Linie der zu bearbeitende Werkstoff selbst, der
eine Bruchdehnung von mindestens 10% aufweisen und den Einsatz in Werkstoffe mit einer maximalen
Festigkeit von 1200N/mm2 nicht überschreiten sollte.
Weitere wichtige Details sind auch die größeren und enger tolerierten Vorbohrdurchmesser gegenüber den
schneidenden Werkzeugen.

Diese Gewindeformer der Ausführung P haben neben den oben aufgeführten Eigenschaften noch weitere sehr
interessante Charakteristiken, z. B. die Ausführung in pulvermetallurgisch hergestelltem Werkstoff HSSK (daher
eine sehr hohe Verschleißfestigkeit). Die gleichen Eigenschaften jedoch mit zusätzlicher innerer Kühlmittelbohrung
weisen die im Katalogprogramm angebotenen Gewindeformer BP vor. Hier liegen zwei Varianten vor, zum einen
mit axialem Austritt für die Grundlochbearbeitung, zum andern mit radialen Austritten für die
Durchgangsgewindebearbeitung.

 

 

© 2008 Fratelli Vergnano