Spiralige Gewindebohrer haben aufgrund des gleich verlaufenden Dralls zur Schnittrichtung die Aufgabe, den erzeugten Span zu sammeln und entgegen der Vorschubsrichtung zu fördern. Gewindewerkzeuge mit diesen Merkmalen sind dazu geeignet, zum Einsatz von Grundlochgewinden gebracht zu werden.

Je größer die Drallsteigung, desto besser der Werkzeugeinsatz in tiefen Gewinden. Dank der Fähigkeit, große Spanvolumina und lange Späne zu beherrschen, wurden die Nutenlängen entsprechend ausgelegt.

Bei einigen Ausführungen, die über eine hohe Spirale verfügen (Spiralwinkel = 40°), ist eine Gewindeabschrägung empfehlenswert, da diese die Spanabfuhr noch zusätzlich begünstigt und beim Reversiervorgang den Drehmomentwert während des Rücklaufs gering hält. Dies erlaubt dieser Werkzeugausführung den Einsatz in Gewindetiefen von bis zu 3 x d1 .

 
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